CDU Stadtverband Borken (Hessen)
  04:25 Uhr | 06.02.2012 Startseite | Kontakt | Impressum | Inhaltsverzeichnis    

"Wir übernehmen für uns und unsere Nachbarn mehr Verantwortung"


"Stabilisierung auf dem Arbeitsmarkt"


CDU gründet "Plattform Energiewende"



Gesichter der CDU Borken


F. Lux, Stadtverordneter


Neuigkeiten
25.08.2010, 17:08 Uhr Übersicht | Drucken
Sommerreise des CDU-Kreisvorsitzenden Bernd Siebert in Knüllwald

Am 19.08.10 gegen 10.00Uhr konnte der Fraktionsvorsitzende der CDU Knüllwald, Werner Knierim, den Vorsitzenden des Kreisverbandes Schwalm-Eder und des Bezirksverbandes Kurhessen Waldeck Bernd Siebert und einige CDU Gemeindevertreter/In im Landtechnischen Museum in Völkershain zur jährlichen Sommerreise im Wahlkreis von Bernd Siebert herzlich begrüßen. Herr Knierim bedankte sich bei der Vorsitzenden des Landtechnischen Museums, Marlene Seegers, für die freundliche Aufnahme und das gute Frühstück am Beginn der Sommerreise.

Im Landtechnischen Museum können eine Vielzahl von Geräten bewundert werden, die in vergangener Zeit zum Einsatz kamen.
Der Tagungsraum des Museums bot die Möglichkeit für eine politische Tour d´Horizont und Perspektive für die Zukunft.


Bereits um 11.20Uhr wurden wir im Sägewerk Heinrich Stein Appenfeld erwartet. Herr Stein zeigte sich schnell in seiner historischen Darstellung von der Landwirtschaft über den Mühlenbetrieb zum Sägewerk als äußerst kompetenter Gesprächspartner. Der Mühlenbetrieb musste aufgrund der geringen Wasserkraft den immer größer werdenden Mühlen weichen.
Dennoch hält die Familie Stein daran fest, das Mühlrad weiter zu
betreiben und noch heute wird damit Strom erzeugt, der etwa dem Stromverbrauch des Sägewerkes entspricht. Insgesamt waren alle Teilnehmer erstaunt, dort ein großes Sägewerk mit einem großen Lager von Baumstämmen und verarbeitetem Holz vorzufinden.

Herr Stein schilderte kenntnisreich die Auswahl der Maschinen für seinen Betrieb und gab auch Auskunft auf Fragen nach dem Betrieb. Hier wird nicht nur mit Zollstock und Augenmaß gearbeitet, sondern hier regiert auch neben dem Sachverstand des Chefs und seiner Mitarbeiter der Computer. Besonders erstaunt nahmen wir auch zur Kenntnis, dass bereits ein junger Nachfolger für die Fortführung des Betriebes gefunden wurde.
Herr Stein hat in Sachen Wirtschaft seine eigene Philosophie: nicht Nutzenmaximierung um jeden Preis, wie in vielen Wirtschaftsbetrieben, sondern die Stetigkeit und ausreichend positive Bilanz bei seinen Angeboten und Verkäufen. Die heimische Holzindustrie, die Nachhaltigkeit heimischer Wirtschaft wird in diesem Betrieb auf das Beste dargestellt.
Wir waren Herrn Stein und seinen Mitarbeitern am Ende des Rundgangs für die Informationen und das Gezeigte im Betrieb sehr dankbar und verabschiedeten uns freundlichst.

Gegen 12.30Uhr sollten wir im Fischereibetrieb Bandix Eichler Hergetsfeld eintreffen, was sich ein wenig verzögerte. Dort angekommen sahen wir gerade, wie Herr Eichler eine große Zahl Forellen aus einem Behälter mit einem Netz in das Aufbewahrungsbecken vor dem Transport zum Endverbraucher überführte. Nach der Begrüßung kamen wir sofort zur Sache und stellten Herrn Eichler eine Vielzahl von Fragen, die alle fachmännisch und ausführlich beantwortet wurden: welche Arten werden hier gehalten, in welchem Becken sind welche Fische, wie viel Futter bekommen die Fische, die Becken werden von drei Quellen gespeist, die Vermarktung, der Schutz vor „Räubern“, die positive Fettbilanz der
Fische gegenüber anderem Fleisch, wie Schweinen, Rindern und mehr.
Herr Eichler ist ein echter Alleskönner und führt seinen Betrieb mit Unterstützung der Familie allein.

Gegen 14.00Uhr trafen wir im Schwimmbad Rengshausen ein. Die Betreiber der Schwimmbadwirtschaft  begrüßten uns freundlich, ebenso der Bademeister. Es wird bedauert, dass der 3m-Sprungturm fehlt und man hofft, dass sich hier doch eine Lösung in Zukunft ergibt. Daran arbeitet auch ein Förderkreis, der sich Aktivitäten für das Schwimmbad auf seine Fahnen schreibt und für den Erhalt des Schwimmbades eintreten wird. An guten Sonnentagen kommen bis 600 Badegäste. Noch nicht genügend bekannt ist, dass nach Verbesserung der Solaranlage die Wassertemperatur
deutlich gestiegen ist, was das Baden hier in Rengshausen richtig angenehm macht.

Mit ein wenig Verspätung trafen wir gegen 15.30Uhr in der Grundschule Rengshausen ein. Die Schule wurde von Frau Siebold und der Förderverein von Herrn Feldmann vorgestellt. Bereits vor der Schule weisen Malstifte darauf hin, dass hier etwas Besonderes passiert. Und auch in der Schule ist man überall umgeben von Kunstplakaten der Schülerinnen und Schüler oder Gemälden und Skulpturen in den Zimmern der Lehrer.
Im Eingangsbereich hängt ein Bild mit einem großen Baum.
Die Vögel sind auf dem Baum und fliegen auch von dem Baum weg als Symbol für die Reife, die man erlangt hat. Aber der Baum symbolisiert auch die Werte, die es gilt zu erhalten und wichtige Bestandteile des Ganzen darstellen. Die Toiletten bedürfen dringend einer Renovierung.

Die Außenanlage mit schönen alten Eichen zeigt einen neuen „Geschicklichkeitspark“, der die Kinder zum Spielen und Balancieren einlädt.
Der Förderverein unterstützt die Schulleitung mit kreativen Ideen und möchte z.Zt. ein Projekt  initiieren, Schachspielen für Kinder anzubieten und evtl. später als wöchentliche Schulstunde in den Unterricht zu integrieren. Auch hat er eine Aktion „aktiv im Alter“ auf den Weg gebracht, die auch in anderen Schulen Anklang findet. Herr Feldmann kann sich  vorstellen, dass ältere Bürger den Kindern das Schachspielen beibringen.

Die Schule arbeitet auch mit dem Kindergarten „Villa kunderbunt“ zusammen und hat ein Einzugsgebiet der Schülerinnen und Schüler bis in Gemeinden des Kreises Rotenburg. Insgesamt ist diese Schule ein erfreuliches Beispiel guter Pädagogik und beispielhafter Zusammenarbeit zwischen Kindergarten, Schule und Förderkreis.

Um 17.00Uhr trafen wir in der Knüllwaldschänke Oberbeisheim bei Frau und Herrn Hasenbein ein. Nach freundlicher Begrüßung stellte Herr Hasenbein dar, welche Gebäude erstellt wurden, welche Probleme es mit der Küche gab und dass in dieser Umbauphase der Betrieb einige Wochen geschlossen werden musste. Beim Rundgang durch die neuen Roh-Gebäude erahnen wir, was hier entsteht. Herr Hasenbein stellte auch die wirtschaftliche Situation ein wenig dar und kann auf die vielen „großen“ Veranstaltungen im Saal in vergangenem Jahr stolz sein. So etwas muss man sich erarbeiten!





20.10.2010, 12:58 Uhr


Ältere Artikel finden Sie im Archiv.
News-Ticker
Termine
CDU Landesverband
Hessen
Ticker der
CDU Deutschlands
Meldungen des Tages
CDU/CSU Fraktion
Newsletter abonnieren
Bleiben Sie stets auf dem Laufenden!
Ihre E-Mail Adresse:

 
0.60 sec.